- Geschlechteruntersch.
- Paarungsstimulation
- Paarungsverhalten
- Fütterung
- Aufzuchtmethoden
- Entwicklung
- Verhalten
- Aufzuchtberichte
Aufzuchtberichte
- Zwergkrallenfrösche 1
- Wabenkröten 1
- Zwergkrallenfrösche 2
- Zwergkrallenfrösche 3
- Krallenfrösche 1
- Krallenfrösche 2
- Krallenfrösche 3
- Zwergkrallenfrösche 4
- Zwergkrallenfrösche 5
- Krallenfrösche 4
- Krallenfrösche 5
Joachim auf pipidae.de
|
|
Aufzuchtbericht für Pipa parva
von Joachim Schoelkopf (joachim.schoelkopf)

Unter den unter
"Wabenkröten" genannten Bedingungen kommt es regelmässig zum
Paarungsritual. Vorausgehend war ausgiebiges Quaken des Männchens zu
hören. Der Wasserstand im Becken (Paludarium) betrug 20 cm. Gutes Futter
scheint die Tiere zu stimulieren. Das Männchen packt das Weibchen vor den
Hinterbeinen und lässt sie nicht mehr los. Das Weibchen scheint sich
anfänglich zu sträuben und flüchtet mit ihm durch das ganze Becken. Durch
die Nacht wird immer wieder gemeinsam ein Looping geschwommen, während dem
Eier ausgestossen, vom Männchen befruchtet und auf dem Rücken des
Weibchens verteilt werden. Die Eier haben Grösse und Farbe von Senfkörnern
und sind etwa 60 - 80 an der Zahl. Erst während der Eiabgabe scheint der
Rücken des Weibchens aufzuschwellen ohne aber die Farbe oder Textur
signifikant zu ändern. Die Eier sinken im Laufe von ca. 8 Stunden in den
Rücken ein. Nach mehreren Tagen sind sie aber noch, genau von oben
betrachtet, zu sehen durch eine jeweilige Öffnung kaum grösser als ein
Nadelstich. Der ganze Rücken des Weibchens ist nun deutlich
aufgeschwollen. Nach ca einer Woche scheint es rot durch die
nadelstich-grossen Oeffnungen. Es kann vorkommen dass die Eier (auch noch
nach Wochen) von Weibchen resorbiert werden. Bei parva schlüpfen
transparente Kaulquappen die herbivore (pflanzenfressend) Filtrierer sind
Es empfiehlt sich Fütterung mit Phyto-Plankton und Bäckerhefe evt auch
feinstverteiltem Grünfutter(z. B. zerdrückte gekochte grüne Erbsen,
passiert und in Wasser mit einem Mixer fein verteilt).
|